Share

Diese Webseite nutzt Cookies. Wenn Sie weiter auf dieser Seite bleiben ohne die Cookie-Einstellungen in Ihrem Browser zu ändern, stimmen Sie zu unsere Cookies zu verwenden.

Mehr Informationen erhalten Sie in unseren Informationen zu Cookies
 

Betreff

Weitere Freunde hinzufügen

E-mail Vorschau Hallo, ich dachte, dass könnte Dich interessieren

Schließen
Diese Seite drucken

Projekt Insight - Teil III: Manfred Egli

Herr des Schleifroboters

 

Manfred Egli hat den Schleifroboter in Sursee trainiert und sorgt dafür, dass die Kochkessel von Electrolux Professional feinste Oberflächen erhalten.

Bis der Schleifroboter bei Electrolux in Aktion treten konnte, verging eine Zeit. Das berichtet Manfred Egli, der seit 26 Jahren in Sursee arbeitet, und erklärt warum: „Eine gebogene Fläche automatisch zu schleifen ist eine wirklich schwere Aufgabe!“ Ein ganzes Jahr hat der gelernte Maschinenschlosser mit einem Roboter-Spezialisten zusammengearbeitet, bis der künstliche Assistent so programmiert war, dass er die Aufgabe erfüllen konnte: alle Größen von Kesseln und Deckeln von Electrolux zwischen 60 und 500 Liter effizient und gleichmäßig zu schleifen. Schließlich müssen die übergroßen Töpfe, wichtige Utensilien in Groß- und Hotelküchen, am Ende des Prozesses überall glatt sein und glänzen.

Aber natürlich geht es nicht allein um die Ästhetik: „Je glatter die Oberfläche, umso leichter ist die Reinigung“, betont der Herr des Schleif-Roboters. Auch die Haltbarkeit hängt von der Qualität des Finishing ab. Zudem schätzen es die Anwender in den Küchen der Welt, wenn jeder Kessel die gleiche hochwertige feine Oberfläche aufweist. „An diesem Punkt spielt der Roboter seine Vorteile aus“, erklärt Egli. Einmal für eine bestimmte Aufgabe programmiert, schleift er immer mit der gleichen Kraft und Ausdauer. „Eine solche gleichförmige Bewegung kriegt der Mensch gar nicht hin“, sagt Egli. Zudem: Einen großen Kessel manuell bis zum Finishing zu schleifen dauerte früher zwischen 10 und 12 Stunden und kostete enorme Kraft. Dagegen hat der Roboter nach etwa anderthalb Stunden seine Aufgabe verrichtet.

„Wo aber das menschliche Auge und Urteilsvermögen entscheidend ist, ist der Mensch unersetzlich“, bekräftigt der Roboter-Verantwortliche. Dabei nickt Manfred Egli mit dem Kopf in die Richtung, in der seine Kollegen hinter verschlossenen Türen zum Beispiel Herdabdeckungen, Unterbauten und andere Bauteile von Hand schleifen. So ergänzen sich Automat und menschliche Arbeitskraft bestens.

 

Erfahren Sie mehr:

M2M Made to Measure Red Dot Award

M2M
Made to Measure

Printartikel im Gourmet Magazin

Printartikel im Gourmet Magazin